Spez. Projekte

Eine Herausforderung, der wir uns immer wieder gerne stellen.

Wir möchten Ihnen hier einige besonders außergewöhnliche oder besonders schöne Projekte vorstellen, die wir in letzter Zeit in Angriff genommen haben.
Leider können wir nicht alles zeigen, was das Prädikat „Besonders“ verdient hat, da eine ganze Reihe von Cases, die wir auf Kundenwunsch entworfen und gebaut haben, Vertraulichkeits-vereinbarungen unterliegt.

„Wir können auch anders 😉 „

Der Spaß am Spiel ist dem Menschen angeboren. Umso schlimmer ist es, wenn die Sehkraft, die Koordination der Hände oder die kognitiven Fähigkeiten nachlassen und altvertrautes Spielen immer schwieriger werden. Mit ein bisschen Kreativität, Enthusiasmus und der Hilfe unserer CNC-Fräse haben wir deshalb dieses übergroße Mensch-Ärgere-Dich-Nicht-Spiel mit Vertiefungen für die Spielfiguren entwickelt. Durch die leuchtenden Farben kann der Spielverlauf besser verfolgt werden und hier kippt nichts mehr um. Selbst Schmidt-Spiele (der Lizenzträger für Mensch-Ärgere-Dich-Nicht) ist begeistert und unterstützt unsere Idee. Nachdem beim Probespielen mit Kind und Kegel alles für gut befunden wurde, werden wir jetzt, in einem zweiten Schritt, unser Board einem Alten- und Pflegeheim zur Verfügung stellen. Wir hoffen, so wieder ein wenig mehr Lebensqualität vermitteln zu können. Wenn Sie auch interessiert sind, melden Sie sich doch einfach bei uns.
Brettspiel 1 Brettspiel 2

 

„Inklusion braucht Aktion“

Anfang 2015 trat Karl Grandt an uns heran. Er suchte jemanden, der für sein behinderten-gerechtes Trike ein leichtes, sicheres, komfortables Transportcase bauen konnte. Die Zusammenarbeit hat Spaß gemacht und wir konnten helfen, kostenlos als Unterstützer für ein tolles spezielles Projekt. Hier geht’s zur Website von „Inklusion braucht Aktion„.

Mit weiten Radreisen unter dem Motto „Inklusion braucht Aktion“ wollen zwei Radfahrer des Health Media g.e.V., Flensburg „Barrieren in den Köpfen“ gegenüber Menschen mit Handicap abbauen. 2015 fahren Karl Grandt, Projektleiter beim Health-Media g.e.V. und der Berliner Projektbotschafter Sven Marx in 80 bis 140 km langen Tagesetappen von Dänemark über Flensburg – Berlin – Polen – Tschechien – München – Österreich und die Alpen zum Endziel Rom in Italien (~ 2.700 km). Dort findet ein Empfang in der Deutschen Botschaft und anschließend eine Sonderaudienz bei Papst Franziskus statt, der dabei die „Inklusionsfackel“ des „Netzwerk Inklusion Deutschland e.V.“ segnen wird.

2016 nehmen die Fahrer die Fackel mit auf die Tour von Sibirien übers Nordkapp mit nach Brasilien (~ 12.000 km), wo sie bei den Paralympischen Spielen in Rio de Janeiro dem Deutschen Paralympischen Team übergeben werden wird. 2017 bricht Sven Marx, der durch die Folgen eines Gehirntumors gehandicapt ist, zu einer Weltumrundung (~ 25.000 km) auf, auf der die Inklusionsfackel ebenfalls  mitgeführt und er etappenweise von Karl Grandt begleitet wird.

„Wir wollen mit dem Projekt das Gedankengut der Inklusion in die Welt transportieren und dafür sensibilisieren“, erläutert Karl Grandt. Da er seit einem Autounfall mit Wirbelbrüchen Rückenprobleme hat, die bei langen Zweiradtouren Schmerzen verursachen, fährt er die Tour auf einem „Scorpion plus 20“ von HP Velotechnik, Sven Marx ein speziell für ihn konstruiertes Tourenrad von Patria.

KG-logo KG-Papstaudienz 2015

 

„Adrenalin pur oder Mit einem Flugzeug nach Paris“

Die Bezeichnung „Flightcase“ wurde ihrem Namen in einem speziellen Projekt gerecht, bei dem wir für den französischen Kunstflieger Mikael Brageot ein Flugzeug in einem Transportcase verpackten. Kunstflugwettbewerbe wie die RedBullAirRaces finden weltweit statt, Kleinflugzeuge schaffen es aber aus eigener Kraft nicht über den Atlantik und müssen daher per Luftfracht transportiert werden. Die Herausforderung: passgenaue, sichere und vor allem leichte Cases.

Und wie immer lagen die Probleme im Detail. Das Case war fertig, der Liefertermin stand bevor und die Spedition fiel aus. Was tun wenn der Kunde sein Flugzeug 2 Tage später aber zum nächsten Wettbewerb versenden muß? Dann hilft nur ein: Das Flightcase selber in den eigenen LKW verladen und durch die Nacht zum Flugfeld bei Paris fahren. Ende gut, alles gut: ein glücklicher Kunde, eine abenteuerliche Tour, einige coole Kunstflieger und ihre Mechaniker kennengelernt und die besten Croissants mit Milchkaffee genossen.

Hier „unser“ verpacktes Flugzeug in Action (click auf den Link zum atemberaubenden Live-Video)

Mikael Brageot of Spain performs during the Challenger Cup of the fourth stage of the Red Bull Air Race World Championship in Budapest, Hungary on July 5, 2015.

Mikael Brageot performs during the Challenger Cup of the fourth stage of the Red Bull Air Race World Championship in Budapest, Hungary on July 5, 2015.

„Unser“ Weltmeister Hans-Peter Durst

Hans-Peter ist ein alter Bekannter für uns, nicht nur, weil wir ihm technische Unterstützung geben konnten, sondern auch weil er uns immer auf dem Laufenden hält über seine Projekte und die Ups und Downs des Behinderten-Leistungssportes. Hier sein Bericht vom 03.09.2015:

„Liebe Partner und Förderer,

die Weltmeisterschaft in Nottwil war mein erklärtes 1. Saisonziel – mit den beiden gewonnenen Weltmeistertiteln für mich sogar übererfüllt. Nun sind nach gut 4 Wochen auch die letzten Blessuren verheilt und die Folgen der Gehirnerschütterung ausgestanden – und das von mir erklärte 2. Saisonziel steht unmittelbar bevor.

HPD-Auf Profile Design zum Weltmeister Einzelzeitfahren 2015 Nottwil HPD-Nachgeholte Siegerehrung - mit Brummschädel und etwas Traurigkeit

Das Paracycling Weltcupfinale 2015 in Pietermaritzburg S.A. – für mich etwas ganz Aussergewöhnliches – konnte ich doch aufgrund diverser Umstände diese Auszeichnung der gesamten Saison noch nie gewinnen. In diesem Jahr verlief die UCI-Weltcupsaison für mich sehr zufriedenstellend, konnte ich doch alle bisherigen Weltcuprennen ohne Ausfall bestreiten und mit 4 Siegen und 2 zweiten Plätzen 172 Punkte einfahren – vor David Vondracek aus der Tschechischen Republik und Goldy Fuchs aus Süd Afrika.

So konnte ich mich nach der verordneten „Kopfruhe“ ganz ruhig vorbereiten mit Teilnahmen an den Wohltätigkeitstouren tour de magellan und Tour der Hoffnung und nun seit 1 Woche mit intensivem Training nach dem Plan von Robert Pawlowsky vom OSP Rheinland. Die Vorfreude ist groß, nun stehen noch die umständlichen Verpackungsarbeiten meines Marschall – Dreirades an – sind doch die Transportbedingungen der Fluglinien noveliert worden und meine schöne Galore-Flugkiste ist nun um wenige Zentimeter zu groß. Wie die Tage seit Nottwil verlaufen sind habe ich auf meinem Blog www.hans-peter-durst.de und auf meiner Sportlerseite Hans-Peter Durst auf Facebook mit einigen Impressionen beschrieben bei Interesse.

Mit sportlichem Gruß

Hans-Peter“